
 HUGA - Qualitäts- und Umweltoffensive mit innovativen Lacken auf Wasserbasis
Wasserlack – viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren
Hohe Produktqualität – Geringe Emissionen – Gute Arbeitsbedingungen
HUGA hat die neuen wasserbasierenden Lacke gemeinsam mit internationalen Herstellern entwickelt. Sie erzielen nicht nur die von HUGA-Produkten bekannten Top-Werte in punkto Oberflächenqualität, Lichtechtheit, Härte und Brillanz, sie sind auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Klimas. Es fallen praktisch keine Lösemittel an, bei der Trocknung entweicht Wasserdampf.
Von den innovativen Wasserlacken profitieren bereits die Beschäftigten in der Produktion, da keine Geruchsbelästigung mehr vorliegt. Für den gehobenen Wohn- und Arbeitsbereich stellen wasserbasierend lackierte Türen einen langfristigen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität dar.
HUGA – technischen Vorsprung ausbauen
Konsequente Eigeninitiative - Vorreiterrolle bei Design und Produktion
Auch wenn die wasserbasierende Lackierung sich in der HUGA-Praxis längst bewährt hat, setzen diese Technologie bislang nur wenige Produzenten ein. Dabei ist das neue Lackierungsverfahren für HUGA ein weiterer, konsequenter Schritt zum Ausbau des eigenen Portfolios. Neben Klarlacken werden Lasuren und verschiedenste Farblacke zur richtungweisenden Oberflächenbehandlung eingesetzt. Weitere Highlights sind in Vorbereitung. Dabei sind neue Optiken und die Oberflächengleichheit verschiedener Bauteile ein wichtiges Ziel.


Holz ist ein gewachsenes Naturprodukt Jeder Baum ist einzigartig in seinem Wuchs, seiner Farbe und Maserung. Sogar innerhalb eines Stammes können Unterschiede auftreten. Diese individuellen Eigenschaften sind Echtheitszertifikate und Ausdruck der Natürlichkeit und Lebendigkeit von Holz. Ebenso ist es ein natürlicher Vorgang, wenn sich insbesondere die Farbe von Furnieren im Laufe der Zeit verändert. Das sollten Sie immer dann beachten, wenn Sie Ihre Türen nach Bemusterung aussuchen oder auch vorhandene Türeelemente zu einem späteren Zeitpunkt ergänzen. Hierdurch unterscheidet sich Holz von anderen, durchaus naturgetreuen Nachbildungen.
Die sorgfältige Materialauswahl bei Holzfurnieren erfordert ein hohes Maß an Fachwissen und Erfahrung. Wir bei HUGA verarbeiten nur hochwertige Messerfurniere, von geübter Meisterhand ausgewählt und zusammengesetzt. Denn nur sie verleihen den HUGA-Produkten ihr unverwechselbares Aussehen. Wenn Sie es wünschen, fertigen wir Ihre Türenkommission gerne bildgleich. So erhalten Sie eine abgestimmte Optik für Ihr persönliches Wohnambiente.
Eine aufwändige Oberflächenlackierung sorgt abschließend dafür, dass Sie auch nach vielen Jahren noch Freude an Ihrer HUGA-Tür haben werden. Denn auch in punkto Lack setzt HUGA auf Qualität und Langlebigkeit sowie optimale Umweltverträglichkeit. Es kommen ausschließlich Acryl- und Wasserlacke von ebenfalls zertifizierten Herstellern zur Verwendung. Der Endlack wird bei allen geeigneten Holzarten durch ein optimiertes Gießverfahren aufgebracht. Das Ergebnis kann sich sehen und fühlen lassen – brillanter Mattglanz veredelt und schützt Ihre Echtholz furnierte Tür von HUGA.

 Die Furniere, die auf alle Komponenten der Türen und Zargen aufgebracht werden, verkleben wir mit unterschiedlichen Klebstoffen auf dem Untergrund. Der Einsatz einer Wasserbeize oder wasserlöslicher Farben (auch wässrige Kombinationsbeizen und Wasser Alkohol Kombinationsfarbsysteme) können deshalb unter Umständen Probleme in der Beschichtung hervorrufen. Gleiches gilt für die, je nach Holzsorte, überwiegend eingesetzten, gestürzten Furniere, welche zu unterschiedlichen Beiztönen führen, da die rechte und die linke Furnierseite die Beize unterschiedlich aufnimmt. Nehmen Sie Probebeizungen an allen Komponenten vor.
Achten Sie darauf, dass rohe, von uns gelieferte Produkte nur vorgeschliffen sind. Achten Sie dabei insbesondere auf einen geeigneten Furnierschliff beim Leimdurchschlag. Leimdurchschlag, auch in den Poren mancher Holzarten, ist nicht zu vermeiden. Der eingesetzte PVAC, Schmelzklebstoff oder Harnstoffharzleim ist durch handelsübliche Wasserbeize nicht einzufärben. Wir empfehlen daher den Einsatz von Farbstoffen und Beizen auf der Basis von organischen Lösemitteln oder den Einsatz von Egalisierungsmitteln. 

 Roseneiche
Roseneiche wird aus europ. Weißeiche erzeugt. Die sogenannten Rosen sind überwachsene und nicht ausgebildete Stiftäste und Wasserreißer, welche aber dennoch gesund sein sollen. Im Bereich der Astzonen besteht die Gefahr, dass diese Zonen bei der Trocknung reißen oder ausbrechen, was dann evtl. gekittet werden muß. Diese Bearbeitung ist normal und muss toleriert werden.
Nussbaum-Maser
Diese Furniere werden aus der Maserknolle, welche sich durch das Aufpfropfen von europ. Nussbaum auf den am. Nussbaum bildet, erzeugt. Das Aufpfropfen wird vorgenommen, um die Nussernte zu steigern. Trägt der Baum keine Früchte mehr, wird die Knolle meist von Hand ausgegraben und für die Furniererzeugung genutzt.
Bezgl. Rissbildung siehe auch Roseneiche.
Nussbaum-Pyramide
Dieses Furnier wird aus der Astgabel von Nussbäumen erzeugt. Daher können
Furniere über 1 m Länge nicht produziert werden. Aus diesem Grund sind auch nur bestimmte Türmodelle möglich.
Bezgl. Rissbildung siehe auch Roseneiche.
Muschelahorn
Die "Muschelbildung" ist bisher nicht untersucht. Die Bäume werden Einzelstamm weise gesucht, daher zählt das Holz mit zu den teuersten Furnieren.
Dieser Baum wächst an der Westküste der USA.
Der dreidimensionale Effekt ist äußerst dekorativ.
Tineo
wächst in Chile und wird auch "Indischer Apfel" genannt. Tineo ist ein weit verbreiteter Baum, welcher sehr stark genutzt wird, aber erst in den letzten Jahren exportiert wird.
Mahagoni-Pyramide
siehe Nussbaum-Pyramide
Makassar
stammt aus Borneo / Celebes und wächst nur in geringen Dimensionen und Längen, daher sind auch nur schmale Furniere erhältlich.
Amboina-Maser
wächst in Indonesien und ist eines der seltensten und wertvollsten Hölzer der Erde. Die Dimensionen sind sehr klein, daher auch nur bei bedingten Türtypen einsetzbar.
Olive
Nicht mehr tragende Bäume werden gefällt und für die Furniererzeugung genutzt. Da es sich um sehr knorrige und krummwüchsige Bäume handelt, gibt es auch hier nur kurze Längen, die entsprechend einsetzbar sind.
Satin Nussbaum
der Name ist eine Phantasie- bzw. Handelsbezeichnung. Das Holz kommt aus USA und heißt botanisch Red Gum.
Es ist ein weit verbreiteter Baum, der in der USA an zweiter Stelle nach Eiche in der Verarbeitungsstatistik liegt. Bewusst wird hier das große Farbspiel des Holzes dekorativ eingesetzt.
Zirbelkiefer
wächst in Höhenlagen in Mitteleuropa. Da die Äste fest verwachsen und die Furniere kaum Rissbildung bei der Trocknung haben, ist dieses Holz gut zu verarbeiten.
Tamo Maser
kommt vorwiegend aus Japan, aber auch aus Korea und der Mandschurei.
Das Holz unterliegt keinen Handelsbeschränkungen.
Riegel-Ahorn
kommt in ganz Europa vor, ist jedoch selten anzutreffen, wodurch ein sehr
hoher Preis resultiert.
Eibe
kommt vorwiegend aus England. Der Baum hat nur geringe Dimensionen, wodurch auch die geringen Furnierbreiten resultieren. In Deutschland steht der Baum unter Naturschutz.
Die nicht ausgebildeten Äste sind gewollt, und werden als "Pfeffer" bezeichnet.
Mahagoni Pommele
wächst in West-, Mittel- und Ostafrika. Da es auch in staatlich vergebenen Konzessionen geerntet wird, ist das Holz bedenkenlos einsetzbar. Durch besondere Wuchseigenschaften ergibt sich ein schönes Furnierbild.

 Alle rohen Produkte, die unser Haus verlassen, sind vorgeschliffen und müssen gegebenenfalls einem weiteren Schleifvorgang unterzogen werden.
- Wir empfehlen den ersten Schliff mit einer Körnung von z.B. Buche 220, Eiche 180 (weiteres auf Anfrage).
- Wenn Sie einen weiteren Schliff vornehmen wollen, sollten Sie mit einer Abstufung von 40 vorgehen.
- Achten Sie beim Schleifen stets auf scharfes Schleifpapier. Stumpfe Schleifbänder schleifen nicht, sie
verdichten die Holzoberfläche. Die Aufnahmefähigkeit für die Beize nimmt ab und der Farbton wird heller.
- Schleifen Sie alle Komponenten mit der gleichen Körnung und möglichst mit Papier des selben Herstellers nach.
- Je grober die Holzoberfläche geschliffen wird, um so mehr Beize wird aufgenommen, d.h. um so dunkler wird
der Beizton.
- Schwingschleifer sind für den Holzschliff ungeeignet. Bei zu grobem Querschliff entsteht ein unruhiges,
schmutziges Beizbild.
- Entstauben Sie gründlich, aber stellen Sie sicher, dass Sie mit der Druckluft nicht Öle, wässrige Stoffe, Wachse oder Silikone auf die Flächen bringen. Fremdkomponenten führen zur Fleckbildung im Beizbild. Schleifstaub in der Pore führt zu starker Porenbetonung, Schleifstaub auf der Fläche führt zu fleckigem Beizbild!
- Zum Entfetten, Entharzen, Leim entfernen und Einbürsten sind Fiber-, Messing und Bronzebürsten geeignet. Keine Stahlbürsten verwenden!
- Leimdurchschlag sorgfältig abschleifen. Der Leim sollte im Handwerk vor der Verarbeitung im Ton der späteren Holzbeize eingefärbt werden.. Dies ist bei dem von uns gelieferten Industrieprodukt selbstverständlich nicht möglich. Achten Sie deshalb auf unsere Empfehlungen am Ende dieser Verarbeitungshinweise.
- Überprüfen Sie insbesondere die Türflächen auf Reste von Fugenpapier und dem Klebstoff des Fugenpapiers. Entfernen Sie evtl. Reste vor dem Beizen mit warmem Wasser und durch geeignete Schleifvorgänge.
- Achten Sie bei kritischen Hölzern darauf, dass Inhaltsstoffe das Beizbild fleckig machen können z.B. Kiefer, Fichte und Lärche, aber auch unter Umständen kanadischer Ahorn und Eiche. Führen Sie gegebenenfalls eine Vorbehandlung entsprechend Ihres Beizsystems durch. Ihr Lacklieferant kann Sie dahingehend beraten.
- Machen Sie an allen Komponenten Probebeizungen!
- Lacke, Beizen, Härter und Verdünnungen mit Anteilen aus Xylol oder Naphtha größer 2,5 % können zu Kantenablösungen führen. Sicherheitsdatenblätter beachten.
- Achten Sie auf Lager- und Verarbeitungstemperatur der eingesetzten Beizen und halten Sie die zu beizenden Produkte auch auf dieser Temperatur.
- Nehmen Sie alle Metallbeschläge vor dem Beizen ab!
- Achten Sie beim Bleichen auf Verträglichkeit mit den später geplanten Oberflächenbeschichtungen und Beizen.
- Schützen Sie frisch gebeizte Teile vor Sonnenlicht und Zugluft. 
 Der erforderliche Feinschliff für die endgültige Oberflächenbehandlung muss bauseits erfolgen.
Machen Sie an allen Komponenten Probebeizungen. Lacke, Beizen, Härter und Verdünnungen mit Anteilen aus Xylol oder Naphtha größer 2,5 % können zu Kantenablösungen führen. Sicherheitsdatenblätter beachten. 
 Im Grunde benötigen Türen und Zargen keine aussergewöhnliche Pflege. Bei Bedarf setzen Sie handwarmem Wasser eine kleine Menge (einen Spritzer) Geschirrspülmittel oder Neutralreiniger hinzu. Achten Sie bei der Wahl des Reinigers darauf, dass dieser keine scheuernde, scharfe und alkoholische (wasserlösliche) Lösemittel enthält. Verwenden Sie ein fusselfreies Tuch und reinigen Sie die Oberfläche nur im nebelfeuchten Zustand.
Unabhängig von der Oberfläche beachten Sie bitte einige grundlegende Dinge:
- die Oberfläche nie über längere Zeit feucht oder nass belassen, da der Werkstoff
Holz Wasser aufnehmen und dadurch seine Form verändern kann.
- Feuchte und nasse Stellen umgehend mit einem saugfähigen Tuch trocknen.
- Verwenden Sie keine Möbelpolituren. Die Gefahr, dass die Oberfläche unansehnlich
und speckig wird, ist bei einigen Pflegemitteln und Polituren nicht ausgeschlossen.
- Reinigen Sie nicht mit Druck, da Glanzstellen entstehen können. 
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