Die wichtigsten Türarten im Überblick

Cava 15 mit 4 geprägten Streifen

Vier-Streifen-Tür Cava 15 mit strapazierfähiger Durat Oberfläche

Deckenhohe Zimmertür

Deckenhohe und individuelle Türgrößen bei Drehtüren

Hochwertige Durat Weißlack Dekor Oberfläche

Schiebetüren als raumsparende Alternative

platzsparende Falttür aus Holz

Platzsparende Falttür mit großer Durchgangsbreite

Wohnungstür mit Klimaschutz und Schallchutz

Wohungseingangstür mit Klima- und Schallschutz sowie einem elektronischen Spion

Wenn Sie für einen Neubau oder bei einer Modernisierung neue Türen auswählen, wird Sie die Vielfalt des Marktes schnell überfordern. Eine riesige Auswahl an Haus-, Wohnungs- und Zimmertüren erwartet Sie. Laien verlieren schnell den Überblick, welche Modelle es gibt und wofür diese jeweils geeignet sind. Mit den folgenden Informationen zeigen wir Ihnen die grundlegenden Arten von Türen mit ihren jeweiligen Vorteilen auf.

Türarten in der Übersicht: Das sollten Sie wissen

Die allerwichtigste Frage bei Auswahl einer neuen Tür ist: Wo genau soll die Türe zum Einsatz kommen? Türen im Innen- und Außenbereich haben andere Kriterien in puncto Material und Sicherheit zu erfüllen. Die beiden grundlegenden Varianten sind:

Außentüren

Mit Außentüren sind alle Türen gemeint, die einen Übergang zwischen drinnen und draußen schaffen. Dies sind klassische Haustüren, genauso wie Türen für Balkon und Terrasse. Türen dieser Art sind aus witterungsbeständigen Materialien wie Aluminium oder Kunststoff, aber auch Holz und sollten bestimmte Vorgaben in puncto Wärmedämmung und Einbruchsschutz erfüllen.

Innentüren

Mit Innentüren sind Wohnungs- und Zimmertüren gemeint. Gerade Zimmertüren, die lediglich einen Durchgang zwischen geschlossenen Räumen einer Wohnung schaffen unterliegen keinen zwingenden Vorlagen bezüglich ihrer Funktion, wie Klimaklasse oder Schallschutz. Aufgrund ihrer hohen Beanspruchung sind Robustheit und Langlebigkeit dennoch wichtige Faktoren. Auch das Design ist mit seiner Wirkung auf das Wohnambiente ein wichtiges Kriterium. Für ein großes Maß an Wohnkomfort sollten bei Wohnungsabschlusstüren in Mehrfamilien- oder Mehrgenerationshäusern Funktionen wie Schallschutz und Klimaschutz vorhanden sein.

Bei den weiteren Erläuterungen beziehen wir uns hier ausschließlich auf Innentüren.

Türarten nach Eigenschaften

Für Innentüren wählen Sie zwischen unterschiedlichen Eigenschaften aus, die Einfluss auf das Öffnen und Schließen der Türen nehmen. Die wichtigsten Varianten sind:

Drehtür

Dies ist die häufigste und beliebteste Variante in Innenräumen. Die Tür wird einseitig am Türrahmen (Zarge) befestigt und mittels Scharniere bzw. Bänder in eine Raumrichtung geöffnet und geschlossen. Auf der Schlossseite „schlägt“ die Tür in die Zarge an.

Schiebetüren

Schiebetüren sind raumsparende Alternativen zu Dreh- oder Pendeltüren. Über ein Schienensystem werden die Türen vor oder in die Wand geschoben und stehen somit nicht „im Raum“. Besonders beliebt sind Schiebetüren aus Glas. Schiebetüren können in vielen Fällen einfach vor eine vorhandene Zarge eingebaut werden.

Pendeltüren

Pendeltüren, auch Schwingtüren genannt, sind mit Drehtüren vergleichbar, lassen sich allerdings in beide Richtungen öffnen und fallen nach dem Öffnen wieder in ihre ursprüngliche Position zurück. Die Türen sichern einen geschlossene Raumoptik zu und sind beispielsweise zwischen Küche und Esszimmer beliebt.

Falttüren

Neben Schiebetüren lassen sich auch Falttüren ( Falt-Schiebetüren) raumsparend einsetzen. Sie stellen sowohl vom Aufwand, wie auch vom Raumsparpotential einen Kompromiss zwischen Schiebetüren und Drehflügeltüren dar. Wie Schiebetüren auch, können Falttüren von HUGA für eine vorhandene Zarge nachgerüstet werden.

Türarten nach Funktionalität

Neben der Art, wie Türen geöffnet und geschlossen werden, gibt es weitere Ansprüche an die Funktionalität der Tür. Hier sind besonders drei Merkmale zu bedenken, die einander nicht ausschließen und zum privaten oder gewerblichen Einsatzbereich der Tür passen müssen.

Klimaschutz

Bei Wohnungseingangstüren ist eine Tür mit Klimaklasse unerlässlich um einen Verzug der Tür aufgrund von Temperaturunterschieden zwischen Treppenhaus und Wohnraum zu vermeiden. Zusätzlich hat das Thema Nachhaltigkeit bei Türen an Bedeutung gewonnen. Mit der richtigen Tür tragen Sie aktiv zur Wärmedämmung bei, senken die Nebenkosten und leisten Ihren Beitrag für die Umwelt. Die Unterscheidung der Türen erfolgt in drei Klimaklassen

Klasse 1: Bei Türen dieser Art sollte der Temperaturunterschied zwischen den verbundenen Räumen maximal fünf Grad betragen, die Luftfeuchtigkeit sollte maximal um 20 Prozent abweichen. Typische Werte für Zimmertüren innerhalb einer Wohnung.
Klasse 2: Hier darf die Temperaturdifferenz zehn Grad und der Unterschied in der Luftfeuchtigkeit 35 Prozent betragen. Dies sind gängige Werte für Türen in Bürokomplexen.
Klasse 3: Diese Klasse ist typisch für ungeheizte Treppenhäuser mit Türen zu den Wohnungen mit größeren Unterschieden zwischen beiden Seiten. Der Unterschied in der Temperatur darf bis zu 20 Grad, bei der Luftfeuchtigkeit 55 Prozent betragen

Schallschutz

Um die Geräuschkulisse aus benachbarten Räumen oder dem Flurbereich zu dämmen, lassen sich Türen schallgeschützt fertigen. Den besten Dämmeffekt haben Türen mit einem sogenannten Sandwich-Aufbau. Mehrere Lagen aus unterschiedlichen Materialien erzeugen eine effektive Schalldämmung. Es gibt drei unterschiedliche Schallschutzklassen, welche je nach Einsatzbereich zur Anwendung kommen

Brandschutztüren

Gesetzliche Vorgaben im Bereich Brandschutz sind bei Türen im gewerblichen Bereich verpflichtend einzuhalten. In dieser Umsetzung bestehen die Türen aus feuerfesten oder feuerhemmenden Konstruktionen, außerdem verfügen Sie im Regelfall über eine besonders gute Abdichtung als Rauchschutz zwischen den miteinander verbundenen Räumen.

Einbruchshemmend

Der Einbruchsschutz bei Türen ist für Außentüren und Wohnungseingangstüren relevant. Die Tür selbst erfüllt mit ihrer Konstruktion ihrem Material eine Sicherheitsklasse, wobei es Abstufungen je nach persönlichem Sicherheitsbedarf gibt. Türschloss und Verriegelung gehen hierauf ebenfalls mit verschiedenen Verschlussprinzipien ein.

Türarten nach Oberflächen und Material

Viele der oben genannten Eigenschaften werden wesentlich durch das Material des Türblatts beeinflusst. Für das Design und die ästhetische Wirkung kommt es zudem auf die Gestaltung der Oberflächen an. Hier stehen Ihnen diverse Lösungen zur Auswahl:

Durat®

Zur Herstellung von extrem strapazierfähigen Holztüren, nutzt HUGA ein besonderes Produktionsverfahren. Melaminharzgetränktes Dekormaterial wird unter hohem Druck und hoher Temperatur in nur einem Arbeitsgang direkt mit der Deckplatt der Tür ohne Verwendung von Leim verpresst. Das in diesem Vorgang austretende Harz bildet die hochfeste Schutzschicht. Aus Dekor, Underlay und Deckplatte entsteht so eine starke Oberfläche. Ihre teilweise tief strukturierte Oberfläche schafft eine wirkungsvolle authentische Haptik und Optik.

Echtholz

Dies ist der natürliche Klassiker, der besonders bei Zimmertüren in geschlossenen Wohnungen gefragt ist. Edelholzfurniere machen aus Tür und Zarge ein Unikat. Die Echtholz-Oberflächen bestechen durch ihre natürliche Schönheit.

Echtlack

Echtlack-Oberflächen überzeugen durch eine besonders edle Oberfläche. Der Farbauftrag mit neuester Maschinentechnik sorgt für eine absolut ebenmäßige Fläche und unterstreicht die hochwertige Optik. Der Einsatz eines zu 100 % UV-gehärteten Zwei-Komponenten-Hydrolacks entsteht eine strapazier- und widerstandsfähige Oberfläche. Ganz umweltschonend und gesundheitlich unbedenklich durch den Verzicht auf Lösungsmittel.

Glas

Ein modernes Element bei der Gestaltung der Lebensräume sind Glastüren. Eine Vielzahl verschiedener Designs ermöglicht es, den individuellen Wohnstil zu unterstreichen oder ein besonderes Design-Highlight auszuwählen. Ganzglastüren bieten die Möglichkeit, egal ob transparent oder transluzent, mehr Licht in das eigene Wohnumfeld zu bringen. Ein Klassiker ist die „Milchglastür“, eine vollflächig satinierte oder mit Siebdruck versehene Glastür.

Lichtausschnitt

Türen mit Lichtausschnitt stellen eine Kombination aus einem robusten Material und Glas bzw. Milchglas dar. Mit dem speziellen Zuschnitt wird dafür gesorgt, dass Licht durch den Ausschnitt in den benachbarten Raum fällt. Die Umsetzung ist bei Zimmertüren beliebt und fördert die Aufhellung der Wohnräume.

Türarten nach Bauweise

Zimmertüren unterscheiden sich letztlich durch ihre Bauweise und den Einsatz in den Türrahmen bzw. die Türzarge. Hier sind folgende Varianten etabliert:

Umfassungszarge

In den meisten Fällen kommen Türen in einer Umfassungszarge zum Einsatz. Sie wird in den Bereichen Wohnungs- und Objektbau, auch neben Schall- und Klimaschutz, mit den Funktionen Einbruch-, Rauch- und Brandschutz eingesetzt. Diese Art der Zarge überdeckt die Maueröffnung und kann bei HUGA um -5 bis +15 mm verstellt werden.

Durchgangszarge

Der Aufbau der Durchgangszarge oder Durchgangsfutter entspricht dem einer Umfassungszarge. Das Mauerwerk wird dadurch abgedeckt, allerdings wird keine Tür eingebaut. Durchgangszargen werden aus optischen Gründen in Türöffnungen ohne Tür verbaut. Auch beim Einbau einer Schiebetür eignet sich die Nutzung eines Durchgangsfutters zum Abdecken des Mauerwerks.

Blockzarge/Blendrahmen

Eine Blockzarge wird in die Maueröffnung eingesetzt und deckt das Mauerwerk nicht komplett ab. Ist die Blockzarge schmaler als die Wandstärke, wird sie regional auch als Stockrahmen bezeichnet. Wird die Blockzarge vor der Wand montiert, bezeichnet man diese als Blendrahmen.

Renovierungszarge

Um vorhandene Stahlzargen zu überdecken, kommt die Renovierungszarge zum Einsatz. Die Renovierungszarge entspricht im Aufbau einer Umfassungszarge, hat jedoch eine breitere Bekleidung und der Umbug ist tiefer, um die vorhandene Zarge abdecken zu können.

Türarten nach Anwendung

Zu guter Letzt unterscheiden sich Türen in der Art der Anwendung. Hiermit sind primär die Räume gemeint, in denen die Türen zum Einsatz kommen. Neben der Wohnungseingangstür macht es durchaus Sinn, auch Türen zum Kellereingang mit einer Klimaklasse auszustatten, um einen Türverzug aufgrund von Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschieden zu vermeiden. Der Einsatz von Schallschutztüren kann, besonders bei einer offenen Bauweise, auch im Gäste-WC wünschenswert sein. Glastüren aus sogenanntem „Milchglas“ oder auch mit Design kommen häufig in Bereichen zum Einsatz, wo eine zusätzliche Lichtquelle wünschenswert ist. Küchen- und Essbereiche werden immer häufiger durch Schiebetüren verbunden. Hier sind Glastüren sehr beliebt. Es macht durchaus Sinn, sich über neue Türen Gedanken zu machen. Der HUGA Fachhändler unterstützt Sie gerne und zeigt Ihnen, welche Türen zu welchen Anwendungsbereichen passen.

Fazit

Mit den genannten Kriterien haben Sie einen guten Überblick gewonnen, worin sich die Türen unseres Sortiments unterscheiden. Für jeden Einsatzbereich finden Sie schnell die passende Türart, wobei Ihnen der HUGA Fachhändler gerne individuell weiterhilft. Eine Auflistung finden Sie im HUGA Händlerverzeichnis.

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